MTR
Sound of the MTR
Ja ja schon wieder ein MTR-Eintrag!
Aber ich habe gerade meine Webstatistiken durchgesehen und dabei entdeckt, dass etliche Suchmaschinentreffer über die Suchphrase “please stand back from the doors” zum gleichnamigen Beitrag zustande kommen. Also was macht man da? Klar man googelt einfach mal selbst danach.
Tja und was entdecke ich da, mal abgesehen von der Tatsache dass mein Eintrag tatsächlich auf Platz eins steht? Eine chinesische Website (translated) auf der man sich die Ansagen in der MTR Island Line anhören kann. Auf der Hauptseite (translated) ist es dann auch möglich die anderen MTR-Linien – inklusive der neuen Disneyland Resort Line – auszuwählen. Darüberhinaus gibt es auch die Lautsprecheransagen zu den weiteren schienengebundenen Transportmitteln rund um Hong Kong (KCRC East Rail, Kowloon-Canton Railway, …) im Angebot. Um in den Genuss der Ansagen zu kommen wird der Real-Player benötigt, den es hier kostenlos zum Download gibt. Viel Spaß beim Anhören!
Und ja: Freak, ich weiß!
‘Hello Kitty’ will you marry me?
Den Kult, der um ‘Hello Kitty’ gemacht wird habe ich ja nie so ganz verstanden. Aber das hier schießt wahrlich den Vogel ab! In Hong Kong möchte sich am Valentinstag – wie romantisch – ein Paar verkleidet als ‘Hello Kitty’ und ‘Dear Daniel’ das Jawort geben.
Doch damit noch nicht genug! Die Hochzeit soll nicht irgendwo stattfinden, nein das Paar möchte in einer Wartehalle der MTR heiraten! Nichts wäre passender für ‘Hello Kitty’! Anschließend wird die Hochzeitsgesellschaft einen Wagen der MTR besteigen, der ebenfalls in ‘Hello Kitty’-Manier dekoriert ist, und von Tsuen Wan nach Central fahren!
Mit Dank an den großen weißen Kerl für den Hinweis!
Please stand back from the doors!
Über Chris’ (wesentlich besser gepflegten) Blog bin ich auf einen Artikel auf Spiegel Online aufmerksam geworden, der Hong Kongs U-Bahn – die MTR – zum Gegenstand hat. Scheinbar geht es nicht nur mir (und Chris) so, dass einem das Gepiepse schon nach kürzester Zeit ans Herz wächst!
Und zum Zahlen mit der Octopus-Card:
Echte Einheimische kramen dabei gar nicht erst umständlich nach ihrem Portemonnaie, sondern legen nur beiläufig ihre Umhängetasche auf den Sensor, der den Octopus-Chip auch durch mehrere Stofflagen hindurch erkennt.
Wer das nicht nach spätestens der zweiten Fahrt mit der MTR raus hat, der macht irgendwas falsch!
Please mind the gap
Jake war vor kurzem in Hong Kong, und hat an einer Haltestelle (ich kanns leider nicht entziffern) der Tsuen Wan Linie obiges Video aufgenommen. Tja toll, werdet ihr jetzt sagen, was soll der Scheiß? Um es mit den Worten des HKTB zu sagen: “Live it! Love it!”
Ein weiteres Video von Jake zeigt die Fahrt mit dem Airport Express.
Landgewinnung vs. Star Ferry
Wie die South China Morning Post meldet, macht sich die Star Ferry Sorgen um ihre Zukunft. Der Central-Pier der Star Ferry wird in Zukunft neben den Outlying-Island-Ferry-Piers zu finden sein, und nicht mehr neben dem General Post Office. Grund hierfür ist die Landgewinnung zwischen Central und Wan Chai, die auch vor einer Hong Konger Institution wie der Star Ferry nicht Halt macht. Der Pier lag bis dato äußerst günstig direkt am Busbahnhof von Central und war auch von der MTR-Haltestelle “Central” aus bequem zu erreichen.
Die Star Ferry ist neben einer Touristenattraktion gleichermaßen auch ein bequemes wie preisgünstiges Verkehrsmittel (1,70HK$ für die Überfahrt nach Tsim Sha Tsui) für die Hong Konger Bürger. Nun macht sich die Betreibergesellschaft Sorgen, ob diese, für ihre pragmatischen Lösungen bekannten Bürger, den längeren Weg auf sich nehmen werden, oder sich nach Alternativen umschauen werden (die MTR fährt z.B. ebenfalls von Central nach Tsim Sha Tsui). Eine Preiserhöhung, um den zu erwartenden Einbruch bei den Passagierzahlen um 13% zu kompensieren, ist ebenfalls schon in der Diskussion.
Um möglichst wenige Passagiere zu verlieren, und um weitere Einnahmen zu generieren, versucht die Star Ferry den neuen Pier sowohl für Touristen als auch Einheimische möglichst interessant zu gestalten. So wird der neue Pier über Cafe’s, Restaurants und Geschäfte verfügen, in denen sich die fabelhafte Aussicht auf den Victoria-Harbour genießen lässt. Des weiteren wird es auch einen Ausstellungsraum geben, in dem alte Aufnahmen der Star Ferry gezeigt werden. Dies dürfte aber vornehmlich für Touristen, nicht aber für den regulären Benutzer, von Interesse sein.
Weiteres Ungemach droht der Star Ferry dadurch, dass auch auf Tsim Sha Tsui Seite Überlegungen im Gange sind, den Busbahnhof von der beengten Pier-Area wegzuverlegen.
Filmposter zu “2 Become 1″ aus MTR verbannt!

Wie kaijushakedown gestern gemeldet hat, wurde das Poster zum Film 2 Become 1 aus Hong Kongs U-Bahn – der MTR – verbannt. Der Film mit Miriam Yueng behandelt das Thema Brustkrebs, und das Poster ziert ein nackter Frauenkörper, dem eine Brust fehlt.
MTR CONTROVERSY
Hong Kong’s subway system, the MTR, is ridden by the most delicate people in the world. How else to explain the MTR’s history of banning movie posters they think will upset their riders? My favorite case was their ban on a poster of a ghost riding the MTR for Ann Hui’s VISIBLE SECRET. You’d think the MTR would love the implication that even dead people need to get around and that for the stylish and discerning spook nothing was better than the MTR. But no, they were worried their riders would be terrified at the suggestion that they might be sharing their precision personal space bubble with the living dead.
Now the MTR has banned the nipple-less poster for TWO BECOMES ONE, the pun-happy title of the new Miriam Yeung movie about breast cancer. The original title was MOURNING FOR THE BREAST which was a little too downbeat and depressing. I mean, breast cancer isn’t a country-flavored hoe-down with an all-you-can-eat buffet or anything but I’m glad to see that this flick might not be taking the position that losing a breast is necessarily followed by shaving your head, rejecting the material world, and entering a nunnery to die a sad and lonely life.
Miriam Yeung says that she’s bummed by this decision and thinks the poster is perfectly fine. The Hong Kong press, never shy about asking the important questions, asked if the naked body on the poster was hers.
“I hope I was her too! If I had that alluring figure, I wouldn’t mind flaunt it on a movie poster. Unfortunately, my body isn’t that perfect, so it would be unwise to display.”
Give her some points for being good-natured about what may be the stupidest question of 2006.
Quelle: kaijushakedown.com
Tin Hau Tempel in Causeway Bay
Am nächsten Morgen fuhr ich mit der MTR eine Station nach Osten zur Haltestelle Tin Hau (天后). Zwei Minuten von der Haltestelle befindet sich der namensgebende Tin Hau Tempel von Causeway Bay, der zwischen den ihn umgebenden Wohnblöcken fast verblasst. Tin Hau (媽祖) ist die Göttin der Seefahrer und so stand der Tempel vor der Landgewinnung auch direkt am Meer.
Der Tempel ist von einem kleinen Park umgeben, der am frühen Vormittag nur vereinzelt von alten Mütterchen aufgesucht wird, die hier mit ihren schweren Einkaufstaschen etwas verweilen.
Zu Fuß ging ich Richtung Hong Kong Central Library (香港中央圖書館) und von dort fuhr ich mit der Tram weiter Richtung Sheung Wan.
Mong Kok (旺角) & Yau Ma Tei (油麻地)
Von Causeway Bay fuhr ich dann mit der MTR bis zur Haltestelle Prince Edward in Mong Kok (旺角), Kowloon. Von hier aus ging ich noch weiter nach Norden bis zur Boundary Street. Hier bog ich rechts ab, und ging circa 10 Minuten bis zum Yuen Po Street Bird Garden (雀仔街). Hier kann man die überwiegend männlichen Hong Kong Chinesen bei einem ihrer liebsten Hobbys beobachten – die Haltung von Singvögeln. Hier bekommt man angefangen von Käfigen über Futter und selbstverständlich Vögeln alles was für die eigene Vogelhaltung vonnöten ist.
Verlässt man den Bird Garden über den hinteren Ausgang gelangt man auf die Flower Market Road, auf der – der Name sagt es bereits – der Flower Market (花墟) stattfindet. In den Blumengeschäften und von den Ständen auf der Straße werden hier alle erdenklichen Arten von Pflanzen und Blumen verkauft. Die Luft duftet hier entsprechend. Eine angenehme Abwechslung
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Über die Sai Yee Street und die Prince Edward Road West gelangte ich dann zur Tung Choi Street. Am Anfang der Tung Choi Street befindet sich der Goldfish Market, wo alles für Süß- und Salzwasserfische erhältlich ist.
Südlich der Argyle Street beginnt dann der Tung Choi Street Market, der besser bekannt ist unter dem Namen Ladies Market (女人街). Mit überschreiten der Argyle Street verlässt man dann auch Mong Kok und befindet sich von nun an in Yau Ma Tei (油麻地).
Bei der Dundas Street bog ich dann nach rechts ab, überquerte die Nathan Road und bog zwei Straßen weiter nach links in die Shanghai Street ein. Hier findet man hauptsächlich kleine Läden, die alle Arten von Räucherstäbchen und Hell Money zum Gedenken an die Ahnen verkaufen. Aber auch für freudigere Ereignisse, wie die Heirat einer Tochter, bietet die Shanghai Street etwas. In zahllosen Geschäften wird alles rund um die Aussteuer und die Hochzeit selbst an die jungen Chinesinnen und ihre Familien verkauft.
Am Ende der Shanghai Street angekommen befindet sich ein Tin Hau Temple. Auf dessen Rückseite ist ein kleiner Park, in dem Abends die Herren beim Schach und Kartenspiel beobachtet werden können. Der Platz vor dem Tempel ist gesäumt mit Straßenhändlern, die ihre Waren den Touristen feilbieten. Einen Katzensprung von hier entfernt findet auch der berühmte Temple Street Night Market (廟街) statt.
Unter der Leuchtreklame der Nathan Road ging ich dann wieder zum Anleger der Star Ferry zurück, wo mich wieder das altbekannte “Copy Rolex?” / “Fake Rolex?” umgab. Was hier auch sehr schön, exemplarisch für ganz Hong Kong, zu sehen ist, sind die Filialen von Starbucks, 7-Eleven und McDonald’s alle in einer Reihe (Bild).
Abends beschloß ich dann noch mir im Palace-IFC den thailändischen Film Tom Yum Goong mit Tony Jaa anzusehen. Die dürftige Handlung des Films war eigentlich nur dazu da, die einzelnen Actionszenen – nicht immer logisch – miteinander zu verknüpfen.
Chi Lin Nunnery (志蓮淨院)
Mit der MTR fuhr ich ab der Haltestelle Jordan mit der Tsuen Wan Line bis zur Haltestelle Prince Edward, wo ich in die Kwun Tong Line bis Diamond Hill umstieg.
Diamond Hill (鑽石山) ist ein Wohnviertel in New Kowloon, dass sich unterhalb des Hügels mit dem selben Namen befindet. Eine Diamantenmine gibt es hier jedoch nicht.
Etwa fünf Minuten von der MTR-Haltestelle befindet sich wohl Hong Kongs schönstes Kloster – Chi Lin Nunnery (志蓮淨院). Das Kloster wurde 1998 komplett im Stil der Tang-Dynastie neu aufgebaut. Dieser ruhige Ort der Andacht mit seinen Lotus-Teichen und makellosen Bonsai-Bäumchen soll die Einheit der Menschen mit der Natur darstellen, und ist ziemlich überzeugend – bis man aufsieht und die Wolkenkratzer ringsum erblickt.
Durch die große geografische Entfernung Diamond Hills von den üblichen Tourismuszentren und dem Fehlen weiterer “Attraktionen” bewegt man sich fast alleine durch die weitläufige Klosteranlage. Wie in allen anderen Klostern ist auch hier das Fotografieren der Buddha-Statuen nicht gerne gesehen, und sollte respektiert werden.
Auf dem Rückweg zur MTR-Station schlenderte ich noch durch das direkt durch den Ausgang C2 erreichbare Plaza Hollywood. In diesem riesigen Einkaufszentrum fand ich unter anderem eine Filiale von CD-Warehouse, die ziemlich preiswert (Orginal-) CDs und DVDs vertreiben. Selbstverständlich habe ich sofort zugeschlagen. Sin City, die Initial D Limited Edition und Ke Ke Xi Li waren mein. Die einzelnen Filialen von CD-Warehouse in Hong Kong sollten mich noch öfters sehen
.