Archive for August, 2005
Mong Kok (旺角) & Yau Ma Tei (油麻地)
Von Causeway Bay fuhr ich dann mit der MTR bis zur Haltestelle Prince Edward in Mong Kok (旺角), Kowloon. Von hier aus ging ich noch weiter nach Norden bis zur Boundary Street. Hier bog ich rechts ab, und ging circa 10 Minuten bis zum Yuen Po Street Bird Garden (雀仔街). Hier kann man die überwiegend männlichen Hong Kong Chinesen bei einem ihrer liebsten Hobbys beobachten – die Haltung von Singvögeln. Hier bekommt man angefangen von Käfigen über Futter und selbstverständlich Vögeln alles was für die eigene Vogelhaltung vonnöten ist.
Verlässt man den Bird Garden über den hinteren Ausgang gelangt man auf die Flower Market Road, auf der – der Name sagt es bereits – der Flower Market (花墟) stattfindet. In den Blumengeschäften und von den Ständen auf der Straße werden hier alle erdenklichen Arten von Pflanzen und Blumen verkauft. Die Luft duftet hier entsprechend. Eine angenehme Abwechslung
.
Über die Sai Yee Street und die Prince Edward Road West gelangte ich dann zur Tung Choi Street. Am Anfang der Tung Choi Street befindet sich der Goldfish Market, wo alles für Süß- und Salzwasserfische erhältlich ist.
Südlich der Argyle Street beginnt dann der Tung Choi Street Market, der besser bekannt ist unter dem Namen Ladies Market (女人街). Mit überschreiten der Argyle Street verlässt man dann auch Mong Kok und befindet sich von nun an in Yau Ma Tei (油麻地).
Bei der Dundas Street bog ich dann nach rechts ab, überquerte die Nathan Road und bog zwei Straßen weiter nach links in die Shanghai Street ein. Hier findet man hauptsächlich kleine Läden, die alle Arten von Räucherstäbchen und Hell Money zum Gedenken an die Ahnen verkaufen. Aber auch für freudigere Ereignisse, wie die Heirat einer Tochter, bietet die Shanghai Street etwas. In zahllosen Geschäften wird alles rund um die Aussteuer und die Hochzeit selbst an die jungen Chinesinnen und ihre Familien verkauft.
Am Ende der Shanghai Street angekommen befindet sich ein Tin Hau Temple. Auf dessen Rückseite ist ein kleiner Park, in dem Abends die Herren beim Schach und Kartenspiel beobachtet werden können. Der Platz vor dem Tempel ist gesäumt mit Straßenhändlern, die ihre Waren den Touristen feilbieten. Einen Katzensprung von hier entfernt findet auch der berühmte Temple Street Night Market (廟街) statt.
Unter der Leuchtreklame der Nathan Road ging ich dann wieder zum Anleger der Star Ferry zurück, wo mich wieder das altbekannte “Copy Rolex?” / “Fake Rolex?” umgab. Was hier auch sehr schön, exemplarisch für ganz Hong Kong, zu sehen ist, sind die Filialen von Starbucks, 7-Eleven und McDonald’s alle in einer Reihe (Bild).
Abends beschloß ich dann noch mir im Palace-IFC den thailändischen Film Tom Yum Goong mit Tony Jaa anzusehen. Die dürftige Handlung des Films war eigentlich nur dazu da, die einzelnen Actionszenen – nicht immer logisch – miteinander zu verknüpfen.
Causeway Bay (銅鑼灣)
Am nächsten Morgen stand endlich auch mal Causeway Bay (銅鑼灣) auf dem Programm. Recht spät, in Anbetracht der Tatsache, dass sich meine Unterkunft, das Wang Fat Hostel, in diesem quirligen Stadteil von Hong Kong befindet
.
Da sich die Festplatte meines Notebooks verabschiedet hatte, und ich somit die Bilder nicht mehr von meiner Digitalkamera laden konnte (Merke: Knoppix-CD mit in den Urlaub nehmen), stand als erstes das Times Square Shopping Centre auf dem Plan. Zwei Etagen mit Elektronik-, Computer- und Hifi-Shops sollten genügend Auswahl für eine CompactFlash-Karte bieten. Bei Fortress habe ich dann auch eine 1GB CF-Karte erstanden. Preislich ergab sich zu Europa kein gravierender Unterschied. Mir wurde mit stolz geschwellter Brust lediglich mitgeteilt, dass es sich bei der SanDisk-Karte um ein Qualitätsprodukt aus China handelt. Schlecht sind sie auch nicht, denn meine andere CF-Karte ist ebenfalls von SanDisk.
Im nachhinein wären die 3 Etagen Computer-Shops im Windsor House – ebenfalls in Causeway Bay – die bessere Wahl gewesen.
Apropos Times Square. Hierher verschlug es schon Angelina Jolie als Lara Croft im zweiten Teil der Tomb Raider Serie, The Cradle of Life. Die Aufnahmen vor und in dem Gebäude sind korrekt. Es wird jedoch eine CGI Aufnahme verwendet, die eine Glaskuppel im Dach zeigt – die es nicht gibt – und durch die das Two-IFC zu sehen ist, über das Lara und ihr Begleiter später flüchten werden. Zwischen Times Square und Two-IFC liegen jedoch gut und gerne 2km.
Vom Times Square ging ich dann Richtung Happy Valley (快活谷) wo ich mir den Happy Valley Racecourse (快活谷馬場) ansehen wollte. Der war jedoch leider geschlossen, also wieder zurück. Über die Percival Street und Hennessy Road kam ich dann wieder zur der mir reichlich bekannten Ecke Patterson & Great George Street, die von mehreren riesigen iPod Werbeplakaten überschattet wird. In dieser Ecke von Causeway Bay sind die Straßen sowohl Tags wie auch Nachts gesäumt von Menschen, da sich hier etliche kleine und große Einkaufszentren (u.a. Sogo, World Trade Centre, Windsor House, Island Beverly) und ein Kino (JP Cinema) befinden. Nachts sind in der Gegend auch Künstler, die ihre Kunststücke zum Besten geben anzutreffen.
Direkt am Ende der Great George Street befindet sich der Victoria Park (維多利亞公園). Dieser ist mit 17 Hektar Grundfläche die größte Grünanlage im Norden von Hong Kong Island. Morgens sind hier zahlreiche Menschen bei ihren T’ai Chi Übungen anzutreffen. Auf den zahlreichen Sportanlagen wird Basketball oder Tennis gespielt. Menschen joggen oder gehen einfach nur spazieren, und in einem Brunnen wurden sogar ferngesteuerte Boote fahren gelassen.
Stanley (赤柱)
Angekommen in Stanley (赤柱) ging ich von der Bushaltestelle die Stanley West Road Richtung Hafen. Von hier aus ist auch schon der berühmte Stanley Market zu sehen. Hier findet der geneigte Tourist, aber auch Einheimische, vor allem billige Kleidung im westlichen sowie im traditionellen chinesischen Stil. Da ich Märkten im Allgemeinen nicht allzuviel abgewinnen kann (zuwas gibt es Onlinshops
) machte ich mich alsbald zur Stanley Main Street auf, die direkt an der Stanley Bay liegt. Hier säumen sich etliche Bars, Restaurants und Cafes. Die Uferpromenade selbst wurde während meines Besuches leider gerade komplett neu gestaltet und renoviert.
Geht man die Stanley Main Street entlang, gelangt man direkt zum Murray House (美利樓). Dieses dreigeschossige Kolonialgebäude wurde 1848 erbaut. Jedoch nicht an dem Platz wo es heute steht, sondern in Central, wo heute der Bank Of China Tower in die Höhe ragt. Vor dem endgültigen Abriss wurde das Gebäude lediglich dadurch bewahrt, dass das Gebäude unter Denkmalschutz stand und so 1982 Stein für Stein abgetragen wurde. Immerhin an die 4000 Steine, die dann eingelagert wurden. Im Jahr 2000 wurde das Murray House in Stanley wieder errichtet. Im Laufe der Zeit wurden jedoch einige der Steine “verlegt” und auf anderen war die beim Abbau eingemeißelte Nummer nicht mehr zu erkennen. So dauerte es ca. 3 1/2 Jahre, bis das gigantische Puzzle wieder zusammengesetzt war.
Bei der Rückfahrt von Stanley nach Central oder Admiralty sollte man sich im Bus einen Platz auf der linken Seite, vorzugsweise ganz vorne sichern. So kann man die tolle Aussicht, die man bei der Fahrt die Westküste von Hong Kong Island entlang hat, am besten geniessen.
Repulse Bay (淺水灣)
Als nächstes stand Stanley im Süden von Hong Kong Island auf dem Programm. Um dort hinzugelangen fuhr ich von Central aus mit dem Bus. Die Fahrt führte unter anderem auch an Hong Kongs bekanntestem Strand – Repulse Bay (淺水灣) – vorbei. Umgeben von Hügeln, befinden sich hier auch Hong Kongs teuerste Apartment-Blocks. Um kein schlechtes Feng Shui zu bekommen, wurde in einem dieser Blocks, eine große Aussparung frei gelassen, damit der Drache ungehindert von den Hügeln aufs Meer hinaus fliegen kann.
Sheung Wan (上環)
Am Statue Square stieg ich in die Tram, mit der ich Richtung Kennedy Town bis zur Sutherland Street fuhr.
Von hier aus ging ich die Ko Shing Street entlang, in der sich zahlreiche Läden für getrocknete Meeresfrüchte und Grossisten für pflanzliche Heilmittel befinden. Weiter über Des Vouex Road West und Connaught Road West kam ich schließlich zum Western Market (上環街市) (Bild), in dem sich unter anderem auch eine deutsche Bäckerei befindet.
Über die Morrison & Posession Street gelangte ich zur Hollywood Road (荷李活道). Hier reiht sich ein Antiquitätenladen an den nächsten, die von chinesischen Porzellan und Möbeln über tibetanische Teppiche bis hin zu steinernen Buddha-Statuen alles anbieten.
Ein Stück weiter auf der Hollywood Road entlang gelangt man zu einem der bekanntesten, ältesten und bestbesuchten Tempel Hong Kongs, dem Man Mo Temple (文武廟), der 1847 erbaut wurde.
Parallel zur Hollywood Road verläuft die Upper Lascar Row, die besser bekannt ist unter dem Namen Cat Street (摩羅街). Hier ist allerlei Nippes und Memorabilia zu finden, welcher in kleinen Läden und den Ständen auf der Straße verkauft wird.
Über die Hillier Street gelangt man zur MTR-Haltestelle Sheung Wan. Hier lohnt auch noch ein kurzer Abstecher zur Man Wa Lane.
HK Movie – Klappe die Zweite
Als ich dann etwas am Statue Square verweilte, bot sich mir erneut die Möglichkeit hautnah bei den Dreharbeiten zu einem HK-Film zuzusehen.
Inhalt der gedrehten Szene: Die junge Frau im blauen Oberteil saß telefonierend am Brunnen, als sich ihr ein junger Mann mit einer Kamera näherte, und sich zu ihr gesellte.
Die Szene wurde mit einer auf Schienen montierten Kamera gedreht, die langsam an der Seite des Geschehens vorbeifuhr. Auch diese Szene wurde – wie schon bei meiner ersten Begegnung mit einem Filmteam – mehrmals wiederholt, begleitet von Anweisungen durch die Regiesseurin.
Auch hier gilt, wer jemanden von Cast & Crew erkennt oder mir sagen kann um welchen Film es sich hierbei handelt, dem sei mein persönlicher Dank und eine Widmung an dieser Stelle gewiss.
Central (中環) & Bank Of China Tower (中銀大廈)
Am Vormittag des nächsten Tages begab ich mich zur Abwechslung mal wieder nach Central
. Nachdem ich etwas durch den Chater Garden (遮打花園) streifte ging ich Richtung Bank Of China Tower. Ansonsten immer nur vorbeigelaufen und abgelichtet, wollte ich heute das Gebäude mal betreten. Kaum durch die Türe am Queensway getreten, kam ich mir dann in T-Shirt, kurzen Hosen und der Kamera um den Hals doch schon reichlich deplatziert vor. Zur linken und zur rechten Seite befinden sich die Aufzüge, sowie eine Filiale der Pacific Coffee Company. Im hinteren Bereich führt eine Treppe hinauf zum eigentlichen Foyer. Da ich keine Beschilderung für eine Aussichtsplattform fand, ging ich nach oben zum Foyer. Hier war dann auch eine Rezeption zu finden und im ganzen Bereich standen mehrere Personen in Anzügen herum, die ein Namensschild an der Brust trugen, auf dem auch der Begriff “Trainee” zu lesen war. Auf meine Frage hin, die ich an einen dieser Trainees richtete, ob es denn hier irgendwo zur Aussichtsplattform ginge wurde mir gesagt einfach den Schnellaufzug in die 43. Etage zu nehmen. Wohlgemerkt kostenlos! Undenkbar in Europa oder den USA. Dort angekommen bot sich mir ein beeindruckender Blick aus der Vogelperspektive über Central und den Victoria Harbour. Auf der Rückseite des Gebäudes gibt auch noch ein Fenster den Blick auf den Hong Kong Park frei, der sich jedoch leider nicht ohne auffällige Reflexionen fotografieren lies.
Anschließend begab ich mich zum Lippo Centre, um von dort aus über den Cotton Tree Drive zum Citibank-Plaza zu gehen. Diesen bin ich durchschritten, um auf der anderen Seite durch den Cheung Kong Garden zur im Jahre 1847 errichteten St. John’s Cathedral zu gehen. Diese Kathedrale ist der Sitz des Erzbischofs der anglikanischen Kirche Hong Kongs. Über den Battery Path ging es wieder hinunter zur Queen’s Road Central.
An der Queen’s Road begab ich mich “unter” das Gebäude der Hong Kong & Shanghai Banking Corporation. In diesem seinerzeit teuersten Bürogebäude der Welt kann man durch einen Lichthof durch das gesamte Gebäude nach oben sehen. Auf der anderen Seite des Gebäudes gelangt man nach Überquerung der Des Voeux Road Central wieder zum Statue Square und dem Legislative Council Building.
The Peak (扯旗山) bei Nacht
Nachdem ich ja bei meinem letzen Ausflug auf den Peak kein Stativ dabei hatte, hohlte ich dies jetzt nach. Da ich in der Abenddämmerung auf dem Victoria Peak (扯旗山) ankam schlenderte ich noch etwas durch die Peak Galleria, aß noch etwas am mongolischen Imbissstand, und beobachtete dabei die Leute.
Von der Terasse der Peak Galleria hat man auch einen schönen Blick Richtung Süd-westen über Aberdeen.
Als es dunkel war machte ich mich erneut auf den Weg die Lugard Road entlang, wo mir auch heute – unverständlicherweise – kaum Menschen entgegenkamen oder in die selbe Richtung gingen. Umso besser für mich! So konnte ich wenigstens in Ruhe mein Stativ aufbauen und fotografieren, um diese beeindruckende Aussicht einzufangen.
An dieser Stelle auch ein herzlicher Dank an Nadine & Martin die mir mit ihrem Fotografie-Workshop etwas Einblick in Funktionsweise von Verschlußzeiten und Blenden gegeben haben, was maßgeblich zum Gelingen der Aufnahmen beigetragen hat.
Zurück am Peak Tower war sie dann da, die Menschenmasse, die die wundervolle Aussicht auf Hong Kong “genoss”. Auf einem ca. 50 Meter langen Stück der Finlay Road drängten sich Touristen mit Kameras bewaffnet, um DAS Bild von Hong Kong zu schießen. Mit einem Grinsen im Gesicht tat ich selbiges dann auch.
Impressionen aus Central (中環)
Central lässt mich irgendwie nicht los
. Nicht nur, dass ich mich quasi jeden Tag mehr oder weniger zwangsläufig in Hong Kong’s Geschäftsdistrikt befinde. Nein, ich empfinde auch jedesmal ein krampfhaftes Verlangen danach die eindrucksvollen Gebäude und die Mischung aus Altem mit Neuem mit meiner Digitalkamera einzufangen.
Hier also wieder ein paar Bilder aus Central, die ich auf meinem Weg vom Outlying Island Ferry Pier zum Peak Tram Terminus geschossen habe.
Cheung Chau Island (長洲)
Am Montag Morgen begab ich mich mit der MTR ein weiteres mal Richtung Central. Die MTR verließ ich – wie eigentlich meistens in Central – über das IFC. Von hier aus gelangt man über eine Brücke direkt zum Outlying Islands Ferry Pier, wo am Pier 3 die Fähren der New World First Ferry Services Limited nach Cheung Chau (長洲) an- und ablegen. Die Überfahrt dauert – ähnlich wie nach Lantau – circa eine Stunde und offeriert erneut einen tollen Blick auf Hong Kongs Skyline und über den Victoria Harbour.
Im Hafen von Cheung Chau angekommen, sind hier selbst etliche Fischerboote und Dschunken zu sehen. An der Hafenpromenade reihen sich Restaurants und Geschäfte aneinander. Auf der Insel verkehren zwar keine Autos, aber man sollte sich dennoch von den zahlreichen Radfahreren in Acht nehmen, die im halsbrecherischen Tempo an einem vorbeisausen.
Vom Pier aus begab ich mich nach rechts, die Pak She Praya Road entlang. An der Pak She Fourth Lane, die rechts von der Praya Raod abzweigt, befindet sich ein Sportplatz hinter dem direkt der farbenfrohe 1783 errichtete Pak Tai Tempel liegt.
Läßt man den Pak Tai Tempel über die parallel zum Ufer verlaufende Pak She Street hinter sich, läuft man vorbei an traditionellen chinesischen Häusern, die Geschäfte für Chinesische Medizin und Kräuter sowie eine Bäckerei beherbergen. Wenn man zur Tung Wan Road kommt sieht man einen heiligen Banyanbaum, von dem gesagt wird, dass er von Erdgeistern bewohnt wird. Geht man die Tung Wan Road bis zum Ende, mündet diese in die Cheung Chau Beach Road, die direkt hinter dem Tung Wan Beach verläuft. Wer Lust auf ein Bad Meer hat, kann dies hier tun, wo auch Rettungsschwimmer auf Posten sind.
Geht man die Cheung Chau Beach Raod weiter Richtung Afternoon Beach kommt man am Warwick Hotel vorbei, an dessen Fuß 3000 Jahre alte Felsinschriften zu sehen sind.
Bergauf die Kwun Yam Wan Road hinterhalb des Warwick Hotels gelangt man nach kurzem Fußmarsch zum Kwan Tai Pavilion, der 1973 errichtet wude. Ein Stück weiter in der Nam Tam Bucht befindet sich dann der Nam Tam Tin Hau Tempel. Von hier aus erhält man einen schönen Blick über das südchinesiche Meer.
Weiter entlang der Peak Road geht man vom Bäumen beschattet vorbei am Yee Pavilion und am Friedhof zum südlichsten Strand der Insel, dem Italian Beach.
In Sai Wan – der südlichsten Ansiedlung – angekommen kann man sich hier noch den angeblichen Unterschlupf von Cheung Po Tsai, eines berüchtigten Piraten ansehen. Ebenfalls in Sai Wan gibt es einen weiteren kleinen Tin Hau Tempel zu sehen.
Die Sai Wan Road führt zurück zum Pier, den man von hier aus in 20 bis 30 Minuten zu Fuß erreicht. Wer es jedoch – wie ich – etwas entspannter haben will, besteigt eines der Kaidos, die einen für 3HK$ zurück nach Cheung Chau Village bringen.